Chorwochenende in Wiesbaden vom 24.-26.Oktober 2008
Dieses Jahr fahren wir mit 32 Sängerinnen und Sängern in die Jugendherberge nach Wiesbaden.
Wir fahren, schon traditionell, alle mit dem Bus ab Groß-Zimmern nach Wiesbaden.
Die Stimmung ist sehr gut und alle freuen sich auf das bevorstehende Chorwochenende.
Nachdem wir uns in den 2-Bett-Zimmern eingerichtet haben, treffen wir uns in einem recht kleinen Raum, der uns als Chorraum dienen wird. Er wird uns zugewiesen, weil er weit ab liegt von einem übenden Posaunenchor.
Nun gut, da müssen wir uns mit arrangieren.
Die erste Probe vor dem Essen verläuft gut und zu aller Zufriedenheit.
In der Jugendherberge ist es das erste Mal, dass uns das Essen nicht zusagt. Das werde ich später auch der Jugendherbergsleitung mitteilen. Nun ja, wir sind nicht verhungert und haben uns auch damit arrangiert.
Die Doppel-Zimmer sind in Ordnung und haben alle WC und Dusche dabei. Auch ein sonniger Balkon, den viele in der Mittagspause nutzen, zählt zu den positiven Seiten der Jugendherberge.
Auch liegt diese direkt in der City, mit allen Vor- und Nachteilen. Die Kneipen sind schnell erreichbar, speziell ein Italiener in der Nähe hat es uns angetan. Am ersten Abend verlängern wir dort eine Geburtstagsfeier eines Sängers und feiern gleich in einen neuen Geburtstag hinein. Das ist praktisch. Leider ist auch gerade ein Volksfest mitten in der Stadt, und das macht Lärm, dem man natürlich nicht entgehen kann.
Der Samstag ist eingeteilt in größere Probenabschnitte und einer verlängerten Mittagspause. Am Abend feiern wir wieder einen Geburtstag und schauen uns mit dem Beamer einen Zusammenschnitt unseres Sommerfestivals an, den ein Sänger in mühevoller Kleinstarbeit zusammengestellt hat. Auch ein Männer-Bauch-Ratespiel sorgt für allgemeine Erheiterung.
Danach gehen ein paar Unermütliche auf die Suche nach einer Kneipe. Der Italiener hat geschlossen, da sein Pizzaofen defekt ist. Schade, da hat es uns gut gefallen. Samstag Abend in der Großstadt, da ist es schwer ein geeignetes Plätzchen für 10 Leute auf einmal zu finden. Aus Verzweiflung tauchen die Suchenden in einer Raucherkneipe unter, was für die Nichtraucher kein Spaß und für alle viel Enge bedeutet.
Am Sonntagvormittag haben wir unseren letzten Probenblock und nach dem Mittagessen fahren wir wieder nach Hause.
Das Probenwochenende ist sehr gut verlaufen und wir haben unser Jubiläumskonzert detailliert vorbereiten können. Wir haben konzentriert gearbeitet und der Spaß ist auch nicht zu kurz gekommen.
Nur, in diese Jugendherberge werden wir nicht mehr fahren. Trotz gutem Italiener um die Ecke.
D. Mecke